EU forciert Freihandel mit Südamerika

Beim bikontinentalen Gipfel in Madrid werden viele Vereinbarungen getroffen

  • Von Andreas Behn, Madrid
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Europäische Union und die Länder Lateinamerikas und der Karibik haben bei ihren Gipfeltreffen in Madrid den Abbau von Handelsschranken zwischen beiden Kontinenten vorangetrieben. In der Abschlusserklärung des zweitägigen Treffens sprachen sich die Teilnehmerländer »gegen Protektionismus in allen Formen« aus.

Drei neue Freihandelsabkommen, Wiederaufnahme der Verhandlungen über ein Assoziierungsabkommen zwischen der EU und dem Gemeinsamen Markt Südamerikas (Mercosur), ein gemeinsamer Aktionsplan und eine neue bikontinentale Stiftung. Dazu demonstrative Einigkeit und die Beteuerung, dem im Januar von einem Erdbeben zerstörten Karibikstaat Haiti weitere Hilfe zukommen zu lassen. Der Gastgeber, Spaniens Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero, feierte das für sein angeschlagenes Image so wichtige VI. Gipfeltreffen zwischen der EU, Lateinamerika und der Karibik als vollen Erfolg und »Gipfel der konkreten Ergebnisse«.

Weniger enthusiastisch zeigte sich der chilenische Präsident Sebastián Piñera, Gastgeber des nächsten Gipfels in zwei Jahren. »Es gab Ergebnisse, aber sie sind nicht ausreichend«, so Piñera, der vor allem die zögerliche Geschwindigkeit der interkontinentalen Gespräche monierte. Trotz der Vereinbarungen war während der drei Gipfel...

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