Christian Klemm 20.05.2010 / Inland

Schwarz-Gelb rettet Zwangsdienst

Bundeskabinett beschließt Wehr- und Zivildienstverkürzung auf sechs Monate

Die Koalition einigt sich im Streit um die Reform der Wehrpflicht. Noch in diesem Jahr wird der Wehr- und Zivildienst auf sechs Monate verkürzt. Erstmals ist auch eine freiwillige Verlängerung des Zivildienstes möglich.

Nach langem Hin und Her hat das schwarz-gelbe Kabinett gestern eine Verkürzung des Zivildienstes von bisher neun auf sechs Monate beschlossen. Durch die Reform besteht nunmehr die Möglichkeit, den Dienst um drei bis sechs Monate zu verlängern. Diese Verlängerung kann frühestens zwei Monate nach Dienstantritt festgelegt werden. Damit soll verhindert werden, dass Einrichtungen, die Zivildienststellen anbieten, ausschließlich Bewerber aufnehmen, die sich von vornherein zu einer Verlängerung bereiterklären. Neben dem Kriegsersatzdienst wurde ebenfalls die Wehrpflicht auf sechs Monate verkürzt. Eine erhöhte Vergütung nach sechs Monaten steht den Zivis im Gegensatz zu den Wehrdienstleistenden nicht zu.

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