Kolosseum krankt an »Steinkrebs«

Geld für Sanierung des Wahrzeichens fehlt

  • Von Anna Maldini, Rom
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Das Kolosseum ist krank. Kürzlich fielen drei kleine Stücke des ursprünglichen Kalkputzes von der Decke eines der Korridore – an sich kein großes Problem, aber ein eine Art Hilferuf des 2000 Jahre alten Bauwerkes, das an »Steinkrebs« leidet.

Fast zwei Jahrtausende hatte der Putz im ersten Stock des Amphitheaters gehalten – jetzt sind drei kleine Stücke herausgebrochen. Eigentlich ist der Schaden nicht groß und die Besucherströme konnten sich trotzdem in das vielleicht berühmteste antike Bauwerk der Welt ergießen, aber ein Warnsignal ist es allemal. Das Kolosseum braucht konstante Instandhaltung, die grob 700 000 Euro jährlich kostet, aber auch eine Generalüberholung, für die man etwa 23 Millionen veranschlagt hat. Und die fehlen offenbar in den italienischen Kassen oder besser gesagt: Die italienische Regierung sieht wohl nicht die Notwendigkeit, die Summe zur Verfügung zu stellen.

Das Kolosseum wurde nach einer achtjährigen Bauzeit im Jahr 80 unserer Zeitrechnung vom Kaiser Titus eröffnet. Etwa 75 000 Menschen hatten in dem Theater Platz, in dem in erster Linie Gladiatoren- und Tierkämpfe stattfanden oder berü...

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