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MOSEKUNDS MONTAG

NOSTALGIE

  • Von Wolfgang Hübner
  • Lesedauer: 1 Min.
Als Herrn Mosekunds Großmutter das Zeitliche segnete, war er der einzige Erbe. In ihren Hinterlassenschaften stieß er auf ein Jahrzehnte altes Glas Kirschkompott. Solches Kompott, erinnerte er sich schlagartig, hatte er als Kind immer mit Vorliebe verzehrt. Er öffnete das Glas und begann gierig zu essen. Schon nach wenigen Löffeln wurde ihm so schlecht, dass er schleunigst die Toilette aufsuchen musste – das Kompott schmeckte wie eine Mischung aus Essig, Lebertran und Altöl. »Diese verfluchte Nostalgie«, stöhnte Herr Mosekund, als es ihm wieder etwas besser ging, »ich hätte geschworen, dass es meine Leibspeise war.«

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