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Es sprudelt weiter aus dem Bohrloch

Obama-Regierung fürchtet politische Folgen

Von Max Böhnel, New York

Für die Bewohner der Golfküste, die vom Tourismus abhängen, ist der heutige »Memorial Day« ein Tag der Trauer und der Wut. Denn der Feiertag stellt den symbolischen Beginn der Sommersaison dar – und ist geprägt von der größten Ölpest in der USA-Geschichte. Bis gestern war es dem Ölkonzern BP nicht gelungen, die sprudelnde Quelle eineinhalb Kilometer unterhalb der Wasseroberfläche zu verschließen.

Öl und Gas strömen weiter aus einem abgerissenen Rohr in 1500 Metern Tiefe ins Meer. Er glaube nicht, dass die Menge bislang merklich nachgelassen habe, sagte BP-Manager Doug Suttles. Mit Hilfe von Schlamm, Gummiresten und Fasermaterialien war seit Mittwoch versucht worden, das Ausströmen wenigstens zu verlangsamen. Auch Barack Obamas dreistündiger Besuch in Louisiana am Freitag hinterließ einen bitteren Nachgeschmack. Hemdsärmlig und besorgt klaubte der Präsident vor laufenden Kameras Ölklumpen auf und sagte auf G...


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