Fabian Lambeck 01.06.2010 / Inland

»Jeder bekommt eine Chance«

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen will schwer vermittelbare Arbeitslose in Parks schicken

Bürgerarbeit für Hartz-IV-Bezieher – so heißt das neue Lieblingsprojekt von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen. Schwer vermittelbare Arbeitslose sollen so wieder in den Job zurückfinden. Doch bei genauerem Hinsehen entpuppt sich der Vorstoß als Luftnummer.

Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, Ein-Euro-Job oder Kommunal-Kombi: Die staatlich geförderte Beschäftigung von schwer vermittelbaren Arbeitslosen hatte bereits einige Namen und folgte dabei auch ganz unterschiedlichen Ansätzen. Doch allzu oft blieben die Erfolge dieser Maßnahmen weit hinter den hochgesteckten Erwartungen zurück. Nun will Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) ein neues Modell einführen – die sogenannte Bürgerarbeit. »Jeder bekommt eine Chance. Das zeigt, dass wir es ernst meinen mit dem Arbeitsangebot«, sagte von der Leyen der »Bild«-Zeitung vom Montag. Ganz so ernst meint es die Ministerin wohl aber doch nicht. Denn die flächendeckende Einführung dieser Bürgerarbeit für Menschen mit »Vermittlungshemmnissen« sei gar nicht geplant, erklärte eine Sprecherin der Arbeitsministerin am Montag. Lediglich eine »breitere Erprobung« in strukturschwachen Regionen werde es wohl ab 1.

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