Mitunter eine Gegenposition

Hans-Otto Dill über lateinamerikanische Literatur in Deutschland

  • Von Gerhard Schewe
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die gerade mal 130 Seiten dieses Buches umfassen einen fast erdrückenden Reichtum an literarischen Fakten und Bezügen, historischen Zuordnungen, Kulturvergleichen, Theorieansätzen und Wertungen, strukturiert durch persönliche Erfahrungen des Verfassers als Leser, Übersetzer, Herausgeber, Forscher und Hochschullehrer. Hans-Otto Dill ist einer der vielseitigsten Vertreter der internationalen Community der Lateinamerikanisten; niemand vor ihm hat sich an ein solches Kompendium herangewagt.

Angemessen rezensieren lässt es sich in der hier gebotenen Kürze nicht; es muss also genügen, auf ein paar signifikante Merk-Punkte hinzuweisen, die Dill gesetzt hat. Etwa auf die von ihm zitierte These, dass die lateinamerikanische Literatur mit dem Schiffstagebuch begonnen habe, das Kolumbus auf seiner Entdeckungsfahrt von 1492 führte. Tatsächlich ist das Wissen um die »Neue Welt« in Deutschland bis in das frühe 20. Jarhundert hinein von Chroniken und...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 449 Wörter (3277 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.