Windmühlen statt Ölpest

Symposium diskutierte Strategien für Schutz und Nutzung der Meere

  • Von Burkhard Ilschner
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Mit dem nie endenden Konflikt »Schutz oder Nutzung der Meere« befasste sich das jährlich vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie (BSH) im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMU) veranstaltete Meeresumwelt-Symposium 2010. Es fand vom 1. bis zum 2. Juni in Hamburg statt.

»Der Unfall der BP-Plattform ›Deepwater Horizon‹ straft all jene Lügen, die dem Umweltschutz ›Katastrophismus‹ und übertriebene Angstmacherei nachsagen.« Mit diesen Worten schlug der Präsident des Umweltbundesamtes (UBA), Jochen Flasbarth, nur kurz einen Bogen zu der verheerenden Ölverseuchung des Golfs von Mexiko, als er rund 400 Meeresexperten aus Wissenschaft, Verwaltung und Umweltverbänden zum Meeresumwelt-Symposium in Hamburg begrüßte. Es fand bereits zum 20. Mal statt.

Aktueller Anlass des Kongresses war indes nicht die US-Ölkatastrophe, wenngleich BSH-Chefin Monika Breuch-Moritz süffisant hervorhob, in den USA kursiere dieser Tage die Parole »No oilspills – windmills!« (Windmühlen statt Ölpest). Vielmehr ging es in Hamburg um die sogenannte Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) der EU, die – 2008 in Kraft getreten – derzeit ihre Konkretisierung erfährt. Die Richtlinie schreibt vor, die ...

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