Von »Laduuuuuma« und magischen Ritualen

Der Büchermarkt wird von afrikanischer Fußball-Lektüre geradezu überschwemmt

Nun dauert es nicht mehr lange und aus Südafrikas WM-Stadien erschallt ein lautes »Laduma!« (Tor!). Doch wer sich abseits vom aktuellen WM-Geschehen über den Fußball in Afrika informieren will, kommt an der »Weltfußball Enzyklopädie. Amerika, Afrika & Ozeanien« von Hardy Grüne (Agon Sportverlag, 472 Seiten, 39,90 Euro) nicht vorbei. Außerdem sind im Vorfeld der WM 2010 weitere interessante Bücher zum afrikanischen Fußball erschienen. ND-Autor VOLKER STAHL stellt drei von ihnen vor.

Kennen Sie noch Idi Amin? Unter der Terrorherrschaft des ugandischen Präsidenten, dem eine Vorliebe für Menschenfleisch nachgesagt wurde, starben in den 1970er Jahren 250 000 bis 500 000 Menschen. Doch der grausame Idi Amin Dada, der sich 1971 an die Macht putschte, litt nicht nur an Größenwahn, sondern auch an Fußballfieber. »Er lag an der Außenlinie auf dem Bauch und guckte sich jedes unserer Spiele an«, erzählt Burkhard Pape. Autor Bartholomäus Grill hat den Fußballtrainer, der von 1968 bis 1973 in Uganda lebte und die Nationalmannschaft zur WM 1974 führen sollte, aufgespürt und erzählt dessen unglaubliche Geschichte. Pape musste bisweilen eine Leopardenjagd unterbrechen, weil Amin kurzfristig ein Länderspiel gegen den Kongo vereinbart hatte. Lesenswert sind auch Grills Geschichten über Fußball auf Südafrikas Gefängnisinsel Robben Island zu Zeiten der Apartheid, den Aufstieg der Nationalmannschaft Togos und die Schilderung seiner sk...

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