Werbung

PR-Gags

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Dass das schwarz-gelbe 80-Milliarden-Sparpaket eine ganz steile soziale Schieflage aufweist, ist so offensichtlich, dass auch viele Anhänger der Koalitionsparteien dies bemängeln. Doch die Regierung scheint nicht mal zu kleineren Korrekturen fähig, etwa durch Anhebung des Spitzensteuersatzes – da ziehen selbst CSU und FDP mal an einem Strang. Für die Ober-Klientelisten gibt es in dem Sparpaket nur ein Problem: das der Vermittlung. Und da soll das Anwerfen der PR-Maschinerie Abhilfe schaffen. Die Imagepfleger der Koalition weisen als Beleg für die soziale Ausgewogenheit auf die geplante Brennelementesteuer und die Bankenabgabe hin. Überzeugen kann dies überhaupt nicht: Beides trifft nur einen winzigen Teil der Krisenverursacher; und von der Finanztransaktionssteuer ist keine Rede mehr.

Da greift man auf eine PR-Aktion zurück, mit der man schon mal punkten konnte – den Ankauf von Steuerhinterzieherdaten. Es ist gewiss kein Zufall, dass Schwarz-Gelb gerade jetzt eine CD kauft, die man über Monate nicht haben wollte. Dies soll wohl signalisieren, dass es eben nicht nur dem kleinen Mann an den Kragen geht, sondern auch den Vermögenden. Selbst wenn der Kauf richtig ist, ersetzt er aber nicht ein ernsthaftes Vorgehen gegen Steuertrickser – und schon gar nicht eine Reform des Steuersystems, damit die starken Schultern wieder das Gemeinwesen finanziell tragen. Symbolhandlungen und PR-Gags sind kein Ersatz für gute Politik.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen