• Kultur
  • Beilage Fußball-WM 2010

Damit nichts bleibt, wie es einst war

Innen- und Außenansichten der Probleme des Landes im Film

  • Von Caroline M. Buck
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
»Tsotsi«, dargestellt von Presleley Chweneyagae

Als 1994 die ersten freien Wahlen nach dem Ende der Apartheid stattfanden, trieb es Stefanie Sycholt wieder in ihr Heimatland zurück. In dem Dokumentarfilm »A Changing of the Seasons« feierte die Münchner Filmstudentin mit der Begeisterung des langjährigen Apartheid-Gegners den Anbruch einer neuen Zeit, ohne die sozialen Sollbruchstellen einer solch radikalen Umwälzung zu ignorieren. Sechs Jahre später erzählte sie in »Malunde« die Geschichte der notgeborenen Freundschaft eines auf sich gestellten schwarzen Straßenjungen zu einem bärbeißigen ehemaligen Fußsoldaten des Apartheid-Regimes – und damit von den sozialen Verwerfungen, die das politische Ende der Apartheid nicht hatte beseitigen können. Oder, je nach Perspektive, erst hervorrief.

Wenn im Sommer Sycholts nächster Spielfilm in die Kinos kommt, verbindet der zwei Themen, die beide in Südafrika höchst aktuell sind. »Themba« handelt von einem jungen Fußballer in der Provinz O...


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