Die Mathematik des Fußballs

Oder: Warum der neue Weltmeister nur Deutschland heißen kann

  • Von Martin Koch
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

»Fußball ist wie Schach, nur ohne Würfel.« Dieser legendäre Spruch wird gern dem Kölner Nationalspieler Lukas Podolski zugeschrieben, wenn auch niemand dafür eine Quelle anzugeben weiß. Dass Fußball und Schach gleichwohl vieles gemein haben, ist für den früheren Bremer Bundesliga-Profi und begeisterten Schachspieler Marco Bode schlicht eine Tatsache: »Man muss in beiden Spielen jede Sekunde hochkonzentriert sein, weil ansonsten der Gegner die kleinste Unachtsamkeit ausnützen könnte.«

Felix Magath, Trainer von Schalke 04, ist sogar der Auffassung, dass jeder Fußballer das Königsspiel erlernen sollte, um sich im strategischen Denken zu schulen. Im Unterschied zum Schach sei Fußball allerdings viel dynamischer, führt Magath weiter aus. Denn während auf dem Schachbrett die Bewegungsmöglichkeiten aller Figuren exakt festgelegt sind, schlüpft ein Spieler auf dem Rasen gewöhnlich in verschiedene Rollen. Mal agiert er im Angriff, mal in der Abw...


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