Hoffnung auf Lockerung der Gaza-Blockade

EU spricht von »ersten Signalen« Israels / Hilfsorganisationen verweisen auf verheerende Folgen der Abriegelung

Nach dreijähriger Blockade des Gaza-Streifens will Israel nach europäischen Angaben erstmals umfangreiche Warenlieferungen zulassen.

Luxemburg/Gaza (AFP/dpa/ND). Der Nahost-Beauftragte Tony Blair sagte am Montag nach Beratungen mit den EU-Außenministern in Luxemburg, er hoffe bereits in den kommenden Tagen auf eine entsprechende Zusage. Blair erklärte, der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu habe sich ihm gegenüber bereits im Grundsatz verpflichtet, mehr Güter in den Gaza-Streifen zu lassen. Dafür soll die geltende Positivliste zur Einfuhr von Waren durch eine kurze Liste verbotener Güter ersetzt werden. Bundesaußenminister Guido Westerwelle sagte in Luxemburg, die EU habe »erste Signale von Israel«, dass auch Hilfslieferungen wieder zugelassen würden.

Die EU-Außenminister riefen Israel in einer gemeinsamen Erklärung zur »sofortigen, nachhaltigen und bedingungslosen Öffnung der Grenzübergänge« in den Gaza-Streifen auf. Neben Hilfsgütern und Waren müssten auch Menschen wieder ungehindert passieren können, forderte die EU.

Eine von Israel angekündigte Untersuc...

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