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USA bieten Bischkek militärische Hilfe an

Situation in Kirgistan soll sich leicht entspannt haben / Neue Unruhen werden befürchtet

  • Von Irina Wolkowa, Moskau
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die USA seien bereit, der kirgisischen Übergangsregierung neben humanitärer auch militärische Hilfe zu leisten, sagte ein hochrangiger Diplomat dem Fernsehsender CNN.

Voraussetzung für militärische US-Hilfe sei, dass Russland sich ebenfalls an der Operation beteilige. Auch wolle Vizeaußenminister Robert Blake sich im Fergana-Tal an der kirgisisch-usbekischen Grenze selbst ein Bild von der Lage machen und am Wochenende mit der kirgisischen Übergangsregierung in Bischkek zusammentreffen.

Moskau äußerte sich zu dem Angebot zunächst mit keiner Silbe. Außenminister Sergej Lawrow sagte lediglich, das Verteidigungsbündnis der UdSSR-Nachfolgegemeinschaft GUS – die Organisation des Vertrages über kollektive Sicherheit (OVKS) – werde die Übergangsregierung in Bischkek nicht nur mit Waffen unterstützen, sondern auch durch die Geheimdienste, die vor allem die Anstifter der Unruhen ermitteln sollen. Auch habe sich die Situation im Krisengebiet leicht entspannt. Übergangspräsidentin Rosa Otunbajewa sieht daher derzeit auch keinen Bedarf an ausländischen Friedenstruppen, um die sie am vergangenen Wochen...


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