Werbung

Pharmaka ohne Wirkung

Gesundung durch Verhaltenstherapie

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Depressive Störungen lassen sich durch Verhaltenstherapien gut behandeln, wie Wissenschaftler der Universität Mainz bestätigten. Untersucht wurden 229 Patienten, die zwischen 2001 und 2008 wegen Depressionen in der Mainzer Hochschulambulanz behandelt wurden. 174 davon haben die Therapie regulär abgeschlossen, wozu sie durchschnittlich 35 Therapiesitzungen in der Ambulanz absolvierten. »Die Therapie dauerte somit durchschnittlich eineinhalb Jahre«, so Schindler. Erfasst wurden Daten zu drei Erhebungszeitpunkten – bei der Anmeldung, bei Beginn und bei Ende bzw. Abbruch der Therapie.

Die depressiven Symptome wie die allgemeine psychische Belastung gingen im Verlauf der Behandlung mit Verhaltenstherapie signifikant zurück, konnten die Forscher bestätigen. 61 Prozent der Teilnehmer erreichten eine Verbesserung der Symptome jenseits der 50 Prozent. Ob gleichzeitig zur Therapie Psychopharmaka genommen wurden oder nicht, machte dabei offensichtlich keinen Unterschied.

Fünf Monate dauerte die Wartezeit zwischen Anmeldung und Therapiestart im Durchschnitt. Die Depressionswerte veränderten sich in dieser Wartezeit kaum. »Die Verbesserungen gehen somit tatsächlich auf die Behandlung zurück, nicht oder nicht allein auf Psychopharmaka oder Spontanremissionen«, so Schindler. Selbst bei Therapieabbrechern gab es markante Verbesserungen, wenngleich nicht in demselben Maße wie bei abgeschlossenen Therapien. ND

www.uni-mainz.de

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen