Nachts wird es lebendig im Garten

  • Von Prof. Dr. Ulrich Sedlag, Zoologe
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Oft gehe ich an späten Sommerabenden mit der Taschenlampe durch den Garten, um nachtaktive Tiere zu beobachten, deren Zahl größer ist als die der tagaktiven. Bestes Beispiel sind die Schmetterlinge, bei denen die Tagfalter eine kleine Minderheit gegenüber Eulenfaltern, Spannern, Schwärmern und Kleinschmetterlingen bilden.

Lichtfang ist eine bewährte Methode zur Erforschung der Nachtfalter, bei der Fang und Präparation der erbeuteten Tiere unumgänglich sind. Dabei werden Lampen mit einem hohen UV-Anteil benutzt. Für eine erste Orientierung tun es auch gewöhnliche Glühbirnen, mit denen man eine helle Fläche anleuchten sollte. Übrigens tauchen manche Falter erst sehr spät in der Nacht auf. Vielleicht wird man bei der Beobachtung von Stechmücken gestört, die in der Dunkelheit viel lästiger zu sein pflegen als am Tag.

Erdrau...


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