Fragwürdig

Deutsch-dänische Verstimmung?

Anke Spoorendonk sieht die gewachsene Minderheitenpolitik in Gefahr / Spoorendonk ist Fraktionsvorsitzende des Südschleswigschen Wählerverbandes (SSW) im Kieler Landtag

ND: Seitdem die schleswig-holsteinische Landesregierung plant, die Fördergelder für die dänischen Schulen im Vergleich zu den deutschen Bildungseinrichtungen um 15 Prozent abzusenken, herrscht Unfrieden in der südschleswigschen Region in Grenznähe. Längst haben die Pläne zu diplomatischen Verwicklungen auf höchster Ebene geführt. Nun streicht die Bundesregierung auch der deutschen Minderheit in Dänemark 1,5 Millionen Euro. Haben die Verantwortlichen in Berlin und Kiel den Kompass für Minderheitenpolitik neu justiert oder gar den Kurs ganz aus den Augen verloren?
Spoorendonk: Sie haben ihren Kompass weggeworfen. Wir sehen einen Paradigmenwechsel zum Schlechten hin. Minderheitenpolitik findet offenbar nur noch an Sonntagen bei schönem Wetter oder bei guter Konjunktur statt.

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