Jan Korte 30.06.2010 / Bewegung

Das Ende kritischer Wissenschaft

Geheimdienst finanziert Extremismustheorien

Herbert Marcuse stellte sich 1943 dem US-Geheimdienst zur Verfügung, um zum Niederringen des NS-Faschismus beizutragen. »Das kritische Wissenschaftsverständnis (...) blieb davon erkennbar unberührt.« Mit dieser Erkenntnis beginnt der kritische Rückblick auf die Geschichte des Verfassungsschutzes (VS) in der Studie von Markus Mohr und Hartmut Rübner.

Der Titel »Gegnerbestimmung. Sozialwissenschaft im Dienst der ›inneren Sicherheit‹« macht das Anliegen der Autoren deutlich: Wie kann es sein, dass eine eigentlich kritische Wissenschaft zusammen mit dem Verfassungsschutz an der Verbreitung des »Extremismusansatzes«, der aktuellen Form der Totalitarismustheorie, beteiligt ist?

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