Die Ernte verdorrt auf dem Halm

Russland wird von schlimmster Dürre seit einem Menschenalter heimgesucht

  • Von Irina Wolkowa, Moskau
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Luft über dem Weizenfeld bei Tambow in Zentralrussland flimmert förmlich vor Hitze. Voller Sorge betrachtet Wjatscheslaw Sal-jutin, was er im letzten Herbst ausgesät hat. Normalerweise müssten die Halme Anfang Juli bereits Ähren angesetzt haben und seine Hüften umspielen. Derzeit reichen sie ihm kaum bis zum Knie. In guten Jahren fährt der Mittvierziger im Durchschnitt 36 Doppelzentner pro Hektar ein. Dieses Jahr rechnet er mit maximal drei. Wenn es in den nächsten Tagen regnet. Wenn nicht, mit noch weniger und das wäre der Ruin. Denn mit den Erlösen kann er den Kredit, den die Bank ihm im Frühjahr für die Anschaffung von Maschinen und den Kauf von Düngemitteln gewährte, unmöglich zurückzahlen. Eigentlich, sagt Saljutin, könne er sich nur noch die Kugel geben.

Saljutin ist kein Einzelfall. Winde aus Südost drücken seit mehr als einem Monat heiße, trockene Luftmassen aus Zentralasien und den Steppen am Nordufer der Kaspisee nach Zent...

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