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Rettet die Erde!

Patti Smith in der Zitadelle – mit R.E.M.

  • Von Thomas Grossman
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Auf einer Bühne im weiten Rund der Zitadelle in Berlin-Spandau traten Daniel Kahn & the Painted Bird auf, gaben eine Mischung aus Klezmer, Jiddischen Songs und Bertolt-Brecht-Liedern. Kahn ist in Detroit aufgewachsen und lebt seit 2005 in Berlin. Hier besorgte er das Vorprogramm. Doch dann legten Patti Smith – der wohl größte weibliche Rock-Star der späten 1970er – und ihre Band los: Smith langhaarig, in Jackett, Jeans und braunen Rocker-Stiefeln, überaus gut gelaunt. Fäuste flogen in die Luft, es wurde viel gestikuliert, und die Massen winkten enthusiastisch zurück.

Schon mit dem dritten Song »Ghost Dance« – die Melodie tatsächlich etwas geisterhaft – hatte sie die Zuhörer fest im Griff. Lenny Kaye, der ergraute Gitarrist, mit dem Smith schon seit 1971 zusammenarbeitet – damals unterlegte er ihre Gedichte allein mit dem Instrument – musizierte beachtlich und teilte mit Patti des Öfteren den Gesan...


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