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Nagano geht

Jetzt ist es offiziell: Der Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper, Kent Nagano, verlässt München. Für eine Vertragsverlängerung über 2013 hinaus will der 58-Jährige nicht mehr zur Verfügung stehen, wie der weltberühmte und beim Münchner Publikum beliebte Dirigent in einem Brief schrieb, den seine Agentur am Dienstag veröffentlichte. 

Er ist damit in wenigen Monaten schon der dritte Hochkaräter in der Münchner Kulturszene, der die bayerische Landeshauptstadt verlässt. Kunstminister Wolfgang Heubisch (FDP) wollte den Vertrag mit Gärtnerplatz-Intendant Ulrich Peters nicht verlängern, den Direktor des Hauses der Kunst, Chris Dercon, zieht es zur Tate Modern nach London – und jetzt geht auch Nagano.

Wahrscheinlich kam der US-amerikanische Dirigent mit japanischen Wurzeln mit seinem Rückzug seinem Vertragsende zuvor. Wie die »Süddeutsche Zeitung« in der vergangenen Woche berichtete, hatte Heubisch Nagano bereits am Telefon darüber in Kenntnis gesetzt, dass er dessen Engagement nicht verlängern wolle.

In dem Brief schreibt Nagano: »Angesichts der kulturpolitischen Entwicklungen der letzten Monate in München – am Staatstheater am Gärtnerplatz und bei den Münchner Philharmonikern – und deren Folgen sowohl für den Ruf dieser Institutionen als auch für den der Stadt, habe ich mich entschlossen, für eine Vertragsverlängerung als Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper nach dem Sommer 2013 nicht zur Verfügung zu stehen.« dpa

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