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Alle großen Straßen werden dicht gemacht

(ND-Paul). Atomkraftgegner wollen bei einer »Wendland-Blockade« alle großen Straßen in der Region für

einen Tag dicht machen. Am Montag wurde der Aufruf des »Untergrundamtes der Freien Republik Wendland« publik gemacht. Die geplante Aktion richtet sich gegen die weitere Erkundung des Gorlebener Salzstocks als Endlager für hochradioaktiven Atommüll.

Seit zehn Jahren sind die Arbeiten in Gorleben unterbrochen. Im März beantragte das Bundesamt für Strahlenschutz bei den niedersächsischen Bergbehörden eine Verlängerung des Rahmenbetriebsplans für das Erkundungsbergwerk Gorleben. Die Zulassung des bisher gültigen Rahmenbetriebsplans aus dem Jahr 1983 läuft zum 30. September aus. »Erteilt die Behörde den Bescheid, dann geben auch wir Bescheid. Und der heißt Nein«, erklärte das »Untergrundamt«. Am Samstag darauf wollen die Atomkraftgegner den Verkehr im Landkreis Lüchow-Dannenberg zum Erliegen bringen.

Wann die Entscheidung fällt, ist noch nicht bekannt. Verschiedene Gruppen bereiten aber bereits Aktionen für den Tag X vor. Im Gespräch sind unter anderem Sitzblockaden, Straßenfeste, Baumfäll-Aktionen und »Trecker-Partys«. Gedacht werde auch an Straßentheater, Konvois mit tausend Fahrrädern im Kreisel, Seiltanz oder an das Auftürmen großer Haufen auf der Fahrbahn.

Die Atomkraftgegner wollen mit ihrer Aktion auch an eine erste »Wendland-Blockade« vom April 1984 anknüpfen. Damals hatten tausende Umweltschützer aus Protest gegen erwartete Atommülltransporte die Zufahrstraßen in den Kreis Lüchow-Dannenberg mit Autos, Baumstämmen und Sitzblockaden versperrt.

www.wendlandblockade.ucrony.net

Stattweb vorerst eingestellt

(ND-Nowak). Am 3. Juli wurde das südbadische Medienprojekt Projekt stattweb.de eingestellt. Die 1990 als Medium der Gegenöffentlichkeit gegründete »Stattzeitung« war eine der ersten linken Medienprojekte, die das Internet für ihre Präsenz nutzten. 75 Ausgaben sind als Printzeitung erschienen und im Internet finden sich ca. 8000 Newsbeitrage. Die langjährige Stattzeitung-Mitarbeiterin Barbara Schenk erklärte gegenüber ND, die Entscheidung für die Einstellung sei aus personellen Gründen erfolgt. »Ein langjähriger Mitarbeiter hat sich zurückgezogen.« Da die Internetzeitungen von der ständigen Aktualisierung leben, die Arbeit aber unentgeltlich war und man auch nicht zum Veranstaltungskalender der Region mutieren wollte, habe man sich dazu entschlossen, das Medienprojekt »einzufrieren«, so Schenk. Sollten sich Interessenten aus der Region finden, die an dem Projekt mitarbeiten wollen, könne das Stattweb jederzeit wieder reaktiviert werden, betonte sie.

Konferenz zu linker Stadtpolitik

(ND). Am Wochenende wird auf der Konferenz Metropolen-Politik in Berlin die Frage nach linken Gegenentwürfen zum neoliberalen Umbau der Städte diskutiert: Konzepte, Projekte und Strategien sozialer und gerechter Stadtpolitik aus Bewegungen, kritischer Wissenschaft und linker Kommunalpolitik sollen vor- und zur Diskussion gestellt werden. Die Veranstalter aus dem Umfeld der Rosa-Luxemburg-Stiftung wollen Erfahrungen aus parlamentarischen und außerparlamentarischen Auseinandersetzungen zusammentragen, um Konturen für linke Metropolenpolitiken zu entwickeln. Stattfinden wird die internationale Konferenz Freitag und Samstag auf dem ehemaligen Rotaprint-Gelände, Gottschedstr. 4.

metropolenpolitik.wordpress.com

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