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Ein Stern beschweigt seine Vergangenheit

Daimler, Sponsor bei der Fußball-WM, profitierte von der Kumpanei mit Südafrikas Apartheid-Regime

  • Von Andreas Bohne
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Auch wenn die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika viel Euphorie hervorgebracht hat – die Erinnerungen an das bis Anfang der 90er Jahre herrschende Apartheid-Regime und seine Folgen sind immer noch vorhanden.

Der Vorwurf lautet Beihilfe zu Menschenrechtsverletzungen während der Apartheidzeit. Gerichtet ist die Klage gegen fünf international tätige Unternehmen, darunter Daimler aus Deutschland. Die Kampagne »The Star of Apartheid« fordert vom Hauptsponsor der deutschen Nationalmannschaft, sich seiner Vergangenheit zu stellen.

Eine Vielzahl transnationaler Konzerne profitierte vom südafrikanischen Apartheid-Regime. 2002 reichte die Opferorganisation Khulumani Support Group deshalb gegen 23 von ihnen Klage vor einem US-amerikanischen Gericht ein. Unter den Beklagten waren Banken ebenso wie Öl- und Rüstungsunternehmen. Ihnen wird Beihilfe zu schweren Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. 2009 nahm das Gericht die Klage gegen fünf Unternehmen an, die daraufhin in Berufung gingen. Mit einer Entscheidung darüber wird in nächster Zeit gerechnet.

Neben den US-amerikanischen Unternehmen Ford, General Motors und IBM sind auch die deutschen Konzerne ...


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