Rekordgewinn mit Volkseigentum

2009 war das erfolgreichste Jahr seit Gründung der Treuhandnachfolgerin BVVG

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die bundeseigene Bodenverwertungs- und -verwaltungs GmbH (BVVG) macht regelmäßig Negativschlagzeilen. Etwa durch den Verkauf von Seen oder Preistreiberei bei Ackerflächen. Doch das Geschäft brummt: Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die Treuhandnachfolgerin einen Überschuss von fast 500 Millionen Euro.

Von solchen Erlösen träumt manch ein Konzernchef: Die bundeseigene BVVG konnte am Freitag einen Rekordüberschuss von 494 Millionen Euro für das Jahr 2009 vermelden. Nach Angaben des Sprechers der Geschäftsführung, Wolfgang Horstmann, »das beste Ergebnis in der Firmengeschichte«. Seit 1992 verkauft und verpachtet die BVVG ehemals volkseigene Nutzflächen und konnte bislang mehr als vier Milliarden Euro einstreichen.

Dabei sind die Methoden der Treuhandnachfolgerin umstritten. So klagen ostdeutsche Bauern seit Jahren über die Preispolitik der Staats-GmbH. Keine Bank sei noch bereit, die von der BVVG verlangten Summen zu finanzieren, klagte vor wenigen Tagen der Vorsitzende des Kreisbauernverbandes Mecklenburg-Strelitz im Neubrandenburger »Nordkurier«. Auch die neu ausgehandelte Vereinbarung zwischen Bund und Ländern zur Privatisierung ostdeutscher Ackerflächen hat den Preisauftrieb nicht stoppen können. BVVG-Sprecher Horstmann lobte jedoc...

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