Werbung

Karsai gegen US-Pläne

Bundeswehr setzt erstmals Artillerie ein

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Kabul/Washington/Berlin (dpa/ ND). Der neue US-Oberbefehlshaber in Afghanistan, David Petraeus, ist mit einem Plan zur Bekämpfung der Taliban bei Präsident Hamid Karsai auf starken Widerstand gestoßen. Nach einem Bericht der »Washington Post« kam es beim ersten Treffen der beiden in der vergangenen Woche zu Spannungen. Demnach äußerte Karsai erhebliche Einwände gegen den US-Plan, afghanischen Dorfbewohnern verstärkt dabei zu helfen, die Taliban in eigener Regie zu bekämpfen. Der von Karsai kritisierte Plan wurde von Stanley McChrystal, dem im Juni entlassenen Vorgänger von General Petraeus, entwickelt und wird nach Angaben der »Washington Post« bereits an etwa einem Dutzend Orten in Afghanistan umgesetzt. Petraeus will diese Zahl verdoppeln. Es gebe bei Karsai aber Bedenken, dass ein derartiges Vorgehen das Problem unkontrollierbarer Milizen und Kriegsherren noch vergrößere, schreibt die Zeitung.

In einem Gefecht in der nördlichen Provinz Kundus feuerte die Bundeswehr am Sonnabend erstmals fünf Schuss mit Panzerhaubitzen ab. Das schwere Geschütz sei zum Einsatz gekommen, um die Bergung eines bei einem Bombenanschlag beschädigten Fahrzeugs zu ermöglichen, sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr in Potsdam am Sonntag. Es war nach Einschätzung von Experten der erste Einsatz von schwerer Artillerie in der Geschichte der Bundeswehr überhaupt. Im Unruhedistrikt Char Darah, der als besonders gefährlich gilt, waren bei der Detonation von zwei Sprengfallen am Sonnabend zwei Bundeswehrsoldaten leicht verletzt und Fahrzeuge beschädigt worden.

Kommentar Seite 4

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen