Werbung

Kritik an Studie zur Jugendgewalt

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

(epd). Der Migrationsrat Berlin und Brandenburg hat eine derzeit laufende Schülerbefragung des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen zur Jugendgewalt scharf kritisiert. Die Studie versuche, eine Verbindung zwischen der ethnischen Herkunft der Jugendlichen und der Gewaltbereitschaft herzustellen, erklärte Vorstandssprecher Cosar Karadas am Donnerstag in Berlin. »Es wird verkannt, dass diese Jugendlichen größtenteils hier geboren und aufgewachsen sind.«

Insgesamt 5000 Gymnasiasten, Real- und Hauptschüler in Berlin will das Institut des Kriminologen Christian Pfeiffer zu ihrer Lebenssituation, Freizeitgestaltung und Gewalt befragen. Es sei aber »schlicht falsch, behaupten zu wollen, dass bestimmte Jugendliche mit ganz bestimmter ethnischer Herkunft wegen dieser Herkunft gewaltbereiter als andere Jugendliche sind«, erklärte der Migrationsrat weiter. »Die Studie ist aus datenschutzrechtlichen Gründen sehr fragwürdig, da die Eltern nicht darüber informiert wurden.« Darüber hinaus kritisierte der Migrationsrat diskriminierende Fragestellungen im Fragebogen, »die rassistische Bilder reproduzieren«.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!