Zeitdruck bei der CO2-Verpressung

Streit in der Brandenburger Linkspartei

  • Von Wilfried Neiße, Potsdam
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die jüngste Forderung von Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (LINKE) nach einer Verkürzung des Klageweges gegen eine unterirdische Speicherung von Kohlendioxid (CO2) findet bei den LINKEN-Landtagsfraktion keine Zustimmung. Der parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, Christian Görke, kritisierte am Dienstag in Potsdam den Vorschlag seines Parteikollegen Christoffers.

Die Frage der Verpressung von Kohlendioxid in Brandenburg wühlt die Brandenburger LINKE auf. Jetzt traten erneut Meinungsverschiedenheiten offen zutage. In einzelnen Punkten bestehe zwischen der Landtagsfraktion und Wirtschaftsminister Ralf Christoffers von der LINKEN ein »Dissens«, sagte am Dienstag unumwunden der Parlamentarische Geschäftsführer der LINKEN-Fraktion im Brandenburger Landtag, Christian Görke. Er kritisierte Äußerungen von Christoffers, den möglichen Klageweg gegen die CCS-Technologie von drei auf zwei Ebenen zu reduzieren. Das würde der Akzeptanz der CO2-Verpressung keineswegs dienlich sein, begründete Görke.

Minister dringt auf Tempo

Christoffers hatte sich dafür ausgesprochen, die mögliche Laufzeit einer solchen Klage zu verkürzen, weil ansonsten das ganze Projekt in Gefahr geraten könnte. Das Ziel, bis 2015 die Genehmigung zu haben, wäre nicht mehr zu halten. Christoffers hatte angeregt, Klagen nur beim ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 413 Wörter (3021 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.