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Auf Flughäfen von der Krise keine Spur

(dpa). Eitel Sonnenschein bei den Berliner Flughäfen. Noch vor wenigen Monaten mitten in der Krise, peilen sie jetzt schon wieder Rekordzahlen an. Das liegt nicht nur an der Konjunkturerholung. Zwei Jahre vor der geplanten Eröffnung des Großflughafens in Schönefeld boomt der Berliner Luftverkehr wieder.

Im Juli wurden in Tegel und Schönefeld 2,16 Millionen Passagiere abgefertigt, das sind 10 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie die Flughafengesellschaft am Mittwoch mitteilte. Die beförderte Frachtmenge stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um 32 Prozent auf knapp 2400 Tonnen. In den ersten sieben Monaten des Jahres wurden via Berlin 14 600 Tonnen Güter geflogen – plus 31 Prozent.

Flughafenchef Rainer Schwarz äußerte sich optimistisch: »Wir werden das Jahr aller Voraussicht nach mit einer neuen Rekordmarke von über 22 Millionen Passagieren abschließen.« Im bisherigen Rekordjahr 2008 flogen 21,4 Millionen Menschen von und nach Berlin.

Von Januar bis Juli 2010 wurden in Tegel und Schönefeld 12,3 Millionen Fluggäste abgefertigt, das ist ein Anstieg um 500 000 oder 4,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Zuwachs sei »angesichts von Aschewolke, zahlreichen Streiks und hartem Winter besonders bemerkenswert«, stellte Schwarz fest. Die Zahl der Umsteigepassagiere in Tegel habe sich verdoppelt, seit die Gesellschaft Air Berlin dort ein Drehkreuz für Fluggäste eingerichtet habe.

Der Flughafen Tegel erreichte im Juli ein Plus von 11,6 Prozent auf 1,43 Millionen Fluggäste, in Schönefeld ging es um 6,9 Prozent herauf auf 731 000 Passagiere.

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