Werbung

Toyota vorn bei Spritsparern

Auch in diesem Jahr dominieren japanische Autos die VCD-Umweltliste

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Japanische Hersteller dominieren wie in den Vorjahren die Liste der umweltfreundlichsten Autos.

Berlin (AFP/ND). Toyota baut nach einer Studie des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) weiter die umweltfreundlichsten Autos. Die Hybrid-Modelle des Kleinwagen Auris und des Familienautos Prius belegen in der aktuellen Auto-Umweltliste gleichauf den ersten Platz, wie der VCD am Mittwoch mitteilte. Unter den ersten zehn der Liste des umweltorientierten Automobilclubs sind sieben japanische Modelle. Die beiden Spitzenreiter verbrauchen weniger als vier Liter auf 100 Kilometer. In die VCD-Bewertung fließen insgesamt vier Kriterien ein.

Vier der zehn umweltfreundlichsten Autos haben einen Hybrid-Antrieb. Durch die Kombination von Verbrennungs- und Elektromotor sind sie vor allem im Stadtverkehr sparsamer. Japanische Autobauer setzen seit Jahren auf diese Technologie, die europäische Konkurrenz zieht erst allmählich nach.

Der VCD veröffentlicht seine Auto-Umwelt-Liste seit 1989. Zum vergangenen Jahr haben sich die Top-Platzierungen kaum geändert. Neu hinzu kam der Toyota Auris Hybrid, der erst seit Kurzem auf dem Markt ist. Die Nicht-Japaner unter den ersten Zehn sind der VW Polo mit dem Volkswagen-eigenen BlueMotion-Antrieb, der Kleinwagen Smart fortwo von Daimler in der Diesel-Version und der Seat Ibiza mit der hauseigenen Spar-Technik Ecomotive.

Die Dominanz der Japaner ist allerdings nur bei den kleineren Autos erdrückend. Bei den Familienautos führt zwar der Toyota Prius, es folgen dann aber europäische Modelle. Bei den Familienvans mit sieben Sitzen, wo aus Fernost keine Modelle mit alternativen Antrieben zu haben sind, dominiert VW mit dem Touran.

Der verkehrspolitische Sprecher des VCD, Gerd Lottsiepen, erklärte es gebe schon heute Autos, die »Umwelt und Portemonnaie wenig belasten«. Es seien aber »immer noch viel zu wenige«. Moderne Umwelttechnik müsse Standard in allen Modellen werden. So verbrauche ein VW Golf je nach Motorstärke und Antriebstechnologie zwischen 3,8 und 8,5 Litern. Der Verbrauch sei in den vergangenen 20 Jahren nur um vier Prozent gesunken.

Elektroautos sind auf der Liste nicht zu finden, weil sie hierzulande nur in Modellversuchen, Kleinstserien oder als teure Umbauten existieren. Dies wird sich allerdings in den nächsten Jahren ändern. Der VCD warnte trotzdem davor, in nächster Zukunft zu große Hoffnungen auf diese Technik zu setzen. Sollten, wie von der Bundesregierung angestrebt, bis 2020 eine Million E-Autos auf deutschen Straßen fahren, stünden ihnen immer noch 45 Millionen Fahrzeuge mit herkömmlichem Antrieb gegenüber. Lottsiepen forderte, vor allem an sparsamen Verbrennungsmotoren zu arbeiten.


Die Top Ten

1. Toyota Auris Hybrid1 7,53

Toyota Prius Hybrid1 7,53

3. Toyota iQ 1.0 VVT-i 7,43

4. Honda Insight Hybrid2 7,13

5. Volkswagen Polo 1.2 TDI

BlueMotion 6,95

6. Nissan Pixo 6,83

Suzuki Alto 6,83

8. smart fortwo coupé/cabrio cdi 6,80

9. Honda Civic Hybrid 3 6,66

10. Seat Ibiza 1.2 TDI CR Ecomotive 6,65

Punkteskala von 0 (schlechtester Wert) bis 10 (derzeit optimaler Wert). Bewertet werden die Belastungen durch CO2, durch Lärm, der Natur sowie der Gesundheit durch Schadstoffe. Quelle: VCD

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen