Trend geht zum Zweit-Rating

Die großen privaten Bewertungsfirmen bekommen Konkurrenz in der EU

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In der EU gibt es Bewegung in der Frage: Wie lässt sich das Oligopol der großen US-Ratingagenturen knacken?

Ratingagenturen stehen insbesondere seit dem Ausbruch der Finanzkrise am Pranger der Regierungen. Doch die guten Bewertungen für Schrottanleihen waren nicht die ersten Fehlleistungen dieser privaten Finanzfirmen. Sie hatten schon vor den Pleiten des Lebensmittelkonzerns Parmalat und des Energieriesen Enron versagt, deren Bonität sie lange Zeit als sehr hoch einstuften. Kritiker halten die Noten der Ratingagenturen zwischen »AAA« (Bestnote) und »D« (Schrott) ohnehin nur für Meinungsäußerungen.

Die Kriterien der drei marktbeherrschenden Benoter Moody's, Fitch und Standard & Poor's aus den USA werden vom angelsächsischen Kapitalmarkt geprägt. Multis und ganze Staaten sind auf ihre guten Noten angewiesen: Je besser das Rating, desto niedriger muss eine Anleihe verzinst werden. Bei einer ganz schlechten Rating-Note droht sogar die Pleite.

Die Drei bekommen nun europäische Konkurrenz: Der deutsch-französische Kreditversicherer Euler Herm...

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