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»Vier Wochen reichen völlig aus«

Wirtschaftsverbände wollen Urlaub kürzen

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Berlin (dpa/ND). Mit der Forderung nach kürzeren Urlaubszeiten für Arbeitnehmer in Deutschland sind zwei Unternehmensverbände am Freitag auf einhellige Ablehnung gestoßen. Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) hatte sich in der »Bild«-Zeitung für eine zeitweise Senkung des Urlaubsanspruchs auf fünf Wochen ausgesprochen. Eine noch deutlichere Kürzung des Jahresurlaubs forderte der Unternehmerverband mittelständische Wirtschaft (UMW). »Sechs Wochen sind zu viel, vier Wochen reichen völlig aus«, sagte UMW-Vorsitzende Ursula Frerichs.

Laut Bundesurlaubsgesetz hat jeder Arbeitnehmer einen Mindestanspruch von 20 Urlaubstagen – das entspricht ohnehin nur einem Zeitraum von vier Wochen. Frerichs erklärte im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa, dass viele Tarifverträge einen längeren Urlaub vorsehen. »Da können wir wahrscheinlich nicht dran rütteln«, räumte sie ein.

Die Forderung der zwei Wirtschaftsverbände stieß nicht nur bei LINKEN, Grünen, der CSU und den Gewerkschaften auf Widerstand, sondern auch beim arbeitgebernahen Institut der Deutschen Wirtschaft (IW). Der Vorschlag führe in die Irre, sagte IW-Geschäftsführer Hans Peter Köls. Stattdessen müsse man eher über Feiertage und Brückentage sprechen.

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