Sprechstunde auf Augenhöhe

Im Helios Klinikum Buch berät eine ehemalige Ärztin und Brustkrebspatientin Leidensgenossen

  • Von Steffi Bey
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Selbst bei den schrecklichsten Geschichten strahlen ihre Augen. So als wenn die wunderbar hellgrünen Tupfer in dem freundlichen Gesicht nichts Negatives zulassen wollen. Vielleicht ist es nur ein Schutzschild, doch wer länger mit Helke Müller spricht, merkt schnell, das ist nicht gespielt. Das kommt von innen und trägt ihre leidenschaftliche Lebensfreude nach außen.

Wahrscheinlich hat ihr diese positive Grundeinstellung auch immer wieder geholfen, schlimme, unvorhersehbare Dinge in ihrem Leben zu bewältigen. Denn Helke Müller ist Betroffene. 2001 wurde bei der damals 58-Jährigen Brustkrebs festgestellt. Eine Diagnose, die deutschlandweit eine von acht Frauen im Laufe des Lebens trifft. »Leider fallen viele in ein tiefes psychisches und emotionales Loch«, sagt Helke Müller. Bei ihr sei das nicht so gewesen, erklärt die Frau mit dem kessen Kurzhaarschnitt. Kämpfen wollte sie, das wusste sie von Anfang an. Genau wie die meisten Tumorpatien...


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