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Streit um ein Flüsschen

Um die Nutzung der oberfränkischen Wiesent schwelt ein Konflikt zwischen Anglern und Paddlern

  • Von Elke Richter, dpa
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Wiesent in der fränkischen Schweiz ist ein beliebtes Stück Natur, das von Anglern wie Paddlern gerne genutzt wird. Das macht den Fluss aber nicht nur zu einer Geldquelle für den Tourismus, sondern auch zum Streitobjekt.

Forchheim. Geruhsam schlängelt sich die Wiesent durch saftig grüne Wiesen, nur an wenigen Stellen sprudelt das oberfränkische Flüsschen lebhafter dahin. Weniger beschaulich ist ein Streit zwischen Anglern und Paddlern, der um die Nutzung des fischreichen Gewässers entbrannt ist. Während bestimmte Abschnitte gerade im Sommer zahlreiche Kanuten anziehen, fühlen sich die Angler von den Booten gestört und sorgen sich um den Bestand der Fische. Die Situation ist verfahren, der Konflikt schwelt schon seit gut fünf Jahren.

Zum Hintergrund: Im Prinzip darf jedermann auf der Wiesent mit kleinen Booten und in kleinen Gruppen paddeln. Zwar gibt es Einschränkungen, wonach der Fluss etwa im Winterhalbjahr und zu bestimmten Uhrzeiten gesperrt ist. Doch unter Berücksichtigung dieser Sperrungen und bestimmten Regeln können Wassersportler ihrem Hobby frei nachgehen.

Der Streit dreht sich nun um eine Erlaubnis, die das Landratsamt Forchheim drei örtlichen...


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