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Guttenbergs Bundeswehrreform: Nun wissen es alle besser

Militärs schicken Ex-Militär vor, die Union wartet auf Merkels Wort, Friedensbewegte bleibt konsequent und Frau Schröder hofft

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Am Montag hat Verteidigungsminister zu Guttenberg die von ihm präferierten Eckpunkte der Bundeswehrreform präsentiert und gesagt: »Ich freue mich auf die kommenden Wochen, denn es ist eine wichtige Debatte, die wir über Jahre hinweg letztlich noch nicht in der Intensität geführt haben, wie wir sie führen sollten.«

Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) mag es, wenn das, was er sagt, Anerkennung findet. Er ist aber auch Realist genug, um zu wissen, dass sein »Spar«-Vorschlag zur Reduzierung der Bundeswehr und zur Aussetzung der Wehrpflicht (Variante 4, siehe Kasten) nicht vorbehaltlos Lob erfährt.

Widerborstige Militärs schicken den pensionierten Generalinspekteur Harald Kujat vor. Der sagte in der ARD: »Die Bundeswehr wird seit Jahren kaputtgespart. Und dieser Prozess wird sich fortsetzen.« Dass die Bundeswehr in den kommenden Jahren über acht Milliarden Euro einspart, hält der einstige Vier-Sterne-General und NATO-Militärausschuss-Chef für »vollkommen unmöglich«. Er prognostiziert, »dass die Bundeswehr kleiner, aber nicht besser wird«. So werde sie zu immer weniger Einsätzen in der Lage sein. Das sei, so Kujat, keine gute Politik im und für das Bündnis.

Weniger Kritik kam vom Bundeswehrverband. Dessen Vorsitzender, Ulrich Kirsch, sagte im Deutschland...


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