Hendrik Lasch, Ostro 27.08.2010 / Inland

Sorbischer Kirchenstreit

Katholische Jugend von Ostro wehrt sich gegen Pfarrer-Versetzung

Die sorbische Sprache ist zwar bedroht, in den katholischen Kirchen aber sehr lebendig – noch. Jetzt soll ein Sorbisch sprechender Pfarrer ins Vogtland versetzt werden. Seine Schäfchen protestieren beim Bischof.

Unmut bei Sorben: Kreuze bleiben, aber Pfarrer geht

Goro Kimura ist ein guter Kenner des Sorbischen. Der japanische Wissenschaftler, der an einer Universität in Tokio unterrichtet, hat vor acht Jahren eine Doktorarbeit über die Frage geschrieben, wie wichtig die Kirche für den Erhalt der sorbischen Sprache ist. Gestützt auf Studien in sorbischen Dörfern, kam er zu einem für die Kirche sehr ehrenwerten Schluss: Diese und ihre Geistlichen, schrieb Kimura unlängst in einem Brief an den katholischen Dresdner Bischof Joachim Reinelt, seien durchaus als »Kern für den sorbischen Sprachgebrauch« zu bezeichnen.

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