Chance für atomare Abrüstung nutzen

Heute beginnt in Basel der 19. Weltkongress der Ärztevereinigung IPPNW / ND-Gespräch mit der deutschen IPPNW-Vorsitzenden Angelika Claußen

Dr. med. Angelika Claußen ist niedergelassene Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie in Bielefeld und seit 2005 Vorsitzende von »IPPNW - Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.«. Olaf Standke sprach mit ihr vor dem heute in Basel beginnenden 19. Weltkongress der Vereinigung.

ND: Der Weltkongress widmet sich ganz den Atomwaffen. Warum in diesem Jahr gerade dieser Schwerpunkt?
Claußen: Wir haben ja schon vor 13 Jahren zusammen mit IALANA, den Internationalen Juristen gegen Kernwaffen, und INESAP, einem wissenschaftlichen Netzwerk, eine Atomwaffen-Konvention vorgelegt, eine Art juristischen Vertrag für die nukleare Abrüstung. Die Zeit ist also reif und sie ist günstig, nachdem auch USA-Präsident Obama in seiner Prager Rede die Vision einer atomwaffenfreien Welt aufgegriffen hat. Deshalb wollen wir jetzt die Möglichkeit der Begegnung und Debatte für die verschiedenen Ebenen schaffen – von der Zivilbewegung und den Nichtregierungsorganisationen bis hin zur politischen und diplomatischen, sodass ein Dialog, ein Prozess in Gang kommen kann.

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