Rheinmetall besticht gut gerüstet

Der Düsseldorfer Konzern steht in Delhi unter Korruptionsverdacht

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Korruption ist im Rüstungsgeschäft üblich. Nun hat es auch den Düsseldorfer Konzern Rheinmetall erwischt. Die Luftverteidigungssparte des börsennotierten Unternehmens steht laut Medienberichten in Indien unter Korruptionsverdacht. Danach will das Verteidigungsministerium in Delhi Rheinmetall auf die schwarze Liste setzen. Der Konzern wäre damit von sämtlichen Ausschreibungen in dem Milliardenmarkt ausgeschlossen.

Unter Verdacht steht Rheinmetall Air Defence mit Sitz in Zürich. Bis zum Kauf durch die Düsseldorfer war die Hochtechnologie-Rüstungsschmiede der Schweiz unter dem Namen Oerlikon weltweit einschlägig bekannt. Indiens Bundespolizei will auch noch fünf weitere Unternehmen aus Singapur, Israel, Russland und Indien auf die schwarze Liste setzen. Den Firmen werden illegale Zuwendungen an den 2009 zurückgetretenen und anschließend festgenommenen Chef des Industriekonzerns des Verteidigungsministeriums, Sudipta Ghosh, vorgeworfen. Indiens Militär unterhält eigene Fabriken für die Produktion von Transportfahrzeugen, Munition und Kanonen.

Rheinmetall bestreitet die Vorwürfe. Ein Sprecher erklärte: »Rheinmetall Air Defence hat sich in Indien nichts zu schulden kommen lassen.« Alle Rechtsnormen und Vorschriften seien eingehalten worden. Es werde aber geprüft, ob einzelne Mitarbeiter die internen Richtlinien überschritten hätten. Ansonsten wolle de...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 467 Wörter (3272 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.