Ein Zeichen von oben gegen »Stuttgart 21«

Zehntausende protestierten / Bahnchef Grube bereit zu Gespräch / Gegner des Projekts fordern zuerst einen Baustopp

  • Von Gesine Kulcke, Stuttgart
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Nach der Großdemonstration wird über die Bedingungen für ein Gespräch zwischen Projektträgern und Projektgegnern verhandelt.

Für viele ist er einfach nur noch Mr. Stuttgart 21. Der SPD-Landtagsabgeordnete und Projektsprecher Wolfgang Drexler hat vor kurzem von Kaffee auf Tee umgestellt, damit er sich nicht mehr so aufregt. Von seinem Büro aus kann er den Nordflügel sehen, und auch die Dauerblockade direkt davor. Immer wieder versuchen die Gegner, Baufahrzeuge aufzuhalten. Drexler meint, der Widerstand habe inzwischen religiöse Ausmaße angenommen.

Und dann das: Tausende Menschen füllen in strömendem Regen den Platz vor dem denkmalgeschützten Bahnhof. Immer mehr bunte Schirme drängen nach. Es sind mindestens 50 000, sagen die Veranstalter. Mehr als 30 000 zählt die Polizei. So oder so – es sind so viele wie noch nie. Und plötzlich, es muss um zehn vor acht gewesen sein, reißen die Wolken auf, der Bahnhofsbau erstrahlt im untergehenden Sonnenlicht und ein Regenbogen spannt sich über den Bonatzbau: »Ein Zeichen«, ruft eine Demonstrantin völlig überwältigt ...

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