Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Wieder das 33er ...

Gerade hat das Jagdbombengeschwader 33 in Büchel gemeinsam mit dem Heer geübt, wie man die Taliban und andere Widersacher der westlichen Ordnung in Afghanistan niederhalten kann, nun bieten sich schon wieder Schlagzeilen. Seitdem das Geschwader NATO-kompatibel ist, hat man es dazu auserwählt, US-Atombomben in jedes befohlene Ziel zu tragen. Protest zwecklos. Doch als Schwarz-Gelb den Koalitionsvertrag unterschrieb, keimte Hoffnung. »Im Zuge der Ausarbeitung eines strategischen Konzeptes der NATO werden wir uns im Bündnis sowie gegenüber den amerikanischen Verbündeten dafür einsetzen, dass die in Deutschland verbliebenen Atomwaffen abgezogen werden«, liest man. Das Parlament beauftragte die Regierung, den Abzug der US-Waffen in die Wege zu leiten, Westerwelle sagt das zu, ließ sich beklatschen und ... Das war es dann auch schon mit dem Willen zur nuklearen Abrüstung.

Statt dessen plant die Regierung – wie gehabt – den Einsatz der Atomwaffenträger. Das geht aus einem Dokument des Verteidigungsministeriums zur »Priorisierung Materialinvestitionen« hervor. Im Rahmen der Nuklearen Teilhabe werde man auch künftig 46 Tornados der deutschen Luftwaffe für diese spezielle Art von Massenmord bereithalten.

Dabei ist es so einfach, aus langjähriger nuklearer Verantwortung auszusteigen. Die USA machen es doch auch. Ganz einseitig trennte sich die Obama-Regierung jüngst von der Verantwortung für die medizinische Betreuung von spanischen Fischern. Die hatten die USA übernommen, als einer der B-52 Bomber vor 43 Jahren vier Atombomben verlor und damit spanische Küstengewässer kontaminierte.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln