»Bedrohlicher als in den 30er Jahren«

Der kubanische Arzt und Friedensaktivist Carlos Pazos über Krise, Rüstung und Atomwaffen

Carlos Pazos Beceiro ist kubanischer Arzt und Friedensaktivist. Er war von 1993 bis 1996 einer der Vizepräsidenten der Organisation Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW). Über die Krisen in der Welt und daraus resultierende Kriegsgefahren sprach mit ihm in Basel Harald Neuber.

Carlos Pazos Beceiro

ND: Auf dem jüngsten Weltkongress der Ärzte- und Friedensorganisation IPPNW in Basel stand vor allem die Wirtschaftskrise im Mittelpunkt. Was hat diese Krise mit möglichen Kriegen zu tun?
Carlos Pazos Beceiro: Sehr viel, denn die derzeitigen globalen Probleme gehen sehr weit darüber hinaus, was wir bisher erlebt haben oder aus den Geschichtsbüchern kennen. Wir haben es nicht nur mit einer Wirtschafts- oder gar nur einer Finanzkrise zu tun. Stattdessen sehen wir uns weltweit einer Vielzahl von Problemen gegenüber: einer Umweltkrise, einer politischen Krise, einer militärischen Krise, einer Hungerkrise, einer ethischen Krise und weiterer. Alle diese Probleme wurden ohne Zweifel vom Neoliberalismus verursacht und schüren internationale Konflikte. Das können wir derzeit in jeder Nachrichtensendung sehen. Der belgische Soziologe und Priester Francois Houtart hat das so gesagt: Der Kapitalismus ist in seine bewaffnete Phase eingestiegen.

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