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Angst um die Banane

Bauern im Norden Perus fürchten die Ansiedlung von Bergbauunternehmen

  • Von Knut Henkel
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Im Norden Perus befindet sich die derzeit größte Anbauregion von Biobananen. Rund um die Stadt Piura werden die gelben Früchte von Kleinbauern angebaut und geerntet. Doch die Bauern fürchten um die langfristigen Perspektiven. Wasser ist knapp und viele Bauern haben Bedenken, dass die Ansiedlung von Bergbauunternehmen die Kontaminierung des kostbaren Nass nach sich ziehen könnte.

Biobananen aus Peru erfreuen sich in den USA und Europa immer größerer Beliebtheit.

Die Pappkartons mit dem Aufdruck »Cepibo Organic Bananas« stehen schon ausgeklappt auf einem geräumigen Verpackungstisch. Dort soll die grüne Ware gleich verschwinden. 18 Kilogramm Bio-Bananen aus Peru sind in jedem der Kartons verstaut, die bereits im Schatten neben der kleinen Verpackungsstation stehen. Gerardo Peña zieht gerade die nächsten Büschel aus der Plantage hinter sich her. Die rund um einen stabilen Stängel stehenden Bananenhände werden von dem Team aus fünf Arbeitern und dem Vorarbeiter José Juares Carasco gleich fachmännisch abgetrennt und ins Wasserbad verfrachtet. Da schwimmen schon etliche der grünen Bananenhände von je fünf bis sechs Früchten und warten auf die nächsten Arbeitsschritte.

»Auf dem Laufband trocknen die Früchte und werden dann akribisch nach Fehlern untersucht, denn Bananen mit Druckstellen oder Flecken gehen nicht in den Export«, erklärt Gerardo Peña schulterzuckend. Er tut alles, um möglichst viele sein...


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