Syrien nicht mehr im Schuldvisier

Libanons Premier nahm Vorwürfe zum Mord an Hariri öffentlich zurück

  • Von Karin Leukefeld
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

In einer bemerkenswerten Kehrtwende hat der libanesische Ministerpräsident Saad Hariri seine bisherige Position zur Ermordung seines Vaters Rafik Hariri öffentlich zurückgenommen.

Seine früheren Anschuldigungen gegen Syrien, es sei Drahtzieher des Mordes gewesen, seien »politisch motiviert« gewesen, sagte Hariri in einem Interview mit der in London erscheinenden »Asharq al-Awsat«. Bei dem Anschlag am 15. Februar 2005 waren neben Hariri auch 22 Begleiter in seinem Konvoi getötet worden.

Syrien wurde damals nicht nur in Libanon, sondern auch in der westlichen Welt umgehend beschuldigt, hinter dem Anschlag zu ziehen. Frankreich und die USA zogen ihre Botschafter aus Damaskus ab und anti-syrische Demonstrationen in Beirut führten zu einem Rückzug der syrischen Streitkräfte aus dem Land, wo sie 30 Jahre lang stationiert waren. Syrische Bau- und Erntehelfer wurden von einem Mob regelrecht aus dem Land gejagt, einige kamen ums Leben. Die andere Hälfte der Libanesen ging für Syrien auf die Straße, bald war die Bevölkerung mit Unterstützung ihrer ausländischen ›Freunde‹, die eigene Interessen im Zede...

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