Auf Aggressorsuche

Wie beim Fankongress in Jena die Auswege aus der Gewaltspirale im Fußball diskutiert wurden

  • Von Christoph Ruf
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Eine Hundertschaft Polizei, Helme, Schlagstöcke, Schäferhunde – das ist oft das erste, was Fans sehen, wenn sie am Spieltag den Bahnhof verlassen. Hinter ihnen liegt dann bereits eine stundenlange Fahrt in einem überfüllten Sonderzug. Vor ihnen ein langer Fußmarsch zum Stadion, links und rechts von einer Polizeieskorte eingezwängt. Beim Bundeskongress der 48 deutschen Fanprojekte, der gestern in Jena zu Ende ging, berichten viele Basisvertreter über Panikattacken von Fans, die stundenlang auf engstem Raum ausharren müssten. Zuweilen werde selbst der Gang auf eine Toilette verwehrt.

Für ihren Slogan »Kommunikation schafft Sicherheit« hatten sich die Fanprojektler wissenschaftlichen Beistand organisiert. Hauptredner am ersten Tag war Professor Clifford Stott aus Liverpool, der eine allzu demonstrative Polizeipräsenz für kontraproduktiv hält: »Alle Fans empfinden es als illegitim, von vornherein wie ein Schwerverbrecher behandelt...

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