Mindestlöhne gegen Kinderarmut

Sozialverband kritisiert Bildungs-Chipkarte als diskriminierend und fordert kostenlose Lernmittel

  • Von Jenny Becker
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Der Sozialverband Deutschland stellte am Donnerstag in seinem Forderungspapier »Kinderarmut bekämpfen – Chancengleichheit verwirklichen« Lösungsansätze zur Beseitigung von Kinderarmut vor.

Im Kampf gegen die Kinderarmut in Deutschland sieht Adolf Bauer, Präsident des Sozialverbandes Deutschland (SoVD), »enormen Handlungsbedarf«. Rund 2,5 Millionen Kinder gelten hierzulande als armutsgefährdet, das ist jedes sechste Kind. Besonders betroffen sei der Nachwuchs von Alleinerziehenden und Migranten, aber auch von kinderreichen Familien. Angesichts des demografischen Wandels sei es nicht hinnehmbar, »dass die Gründung einer Familie ein großes Risiko in sich birgt, zu verarmen«.

Der Verband forderte die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz. Alle Kinder müssten gleiche Chancen auf die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben haben. Wichtige Voraussetzung dafür sei der Zugang zu Bildung, unabhängig vom Einkommen und Bildungsstand der Eltern. Um das zu gewährleisten, sprach sich der SoVD für das Konzept der Ganztagsschule aus. Zudem sollen sämtliche Lern- und Lehrmittel kostenlos bereitgestellt werden, ebenso ein tägliches Mittag...

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