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Scharfe Sachen in Baiersdorf

Im Herbst wird die Fränkische Schweiz zum Meerrettich-Land

  • Von Andreas Steidel
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Wer von Isabel Kohlmann behauptet, sie sei eine scharfe Frau, liegt genau richtig. Isabel ist 22 Jahre alt, groß gewachsen, blond und insgesamt das, was man eine attraktive Erscheinung nennt. Vor allem ist Isabel I. jedoch Königin des Meerrettichs in Bayern. Sie trägt Tracht, Schärpe, Krone und zumeist einen Korb mit der knochenförmigen Wurzel unter dem Arm. Eine bodenständige Repräsentantin des schärfsten Gemüses, das der heimische Acker zu bieten hat. Sie vertritt es auf Messen, auf Märkten, auf Festen und Feiern und entstammt natürlich dem Hofe eines leibhaftigen Meerrettichbauern in Mittelfranken, 30 Kilometer nördlich von Nürnberg. »Meerrettichkönigin zu sein«, sagt sie und zeigt stolz auf ihre Autogrammkarte, »ist für mich eine große Ehre.«

Was Isabel Kohlmann für die jüngere Generation, ist Marianne Schamel für die reiferen Meerrettich-Jahrgänge. Die 84-jährige Senior-Chefin der Firma Schamel steht noch heute jeden Tag hinter de...


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