Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Ferngesteuerte Fadenwürmer?

  • Von Reinhard Renneberg, Hongkong
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Vignette: Chow Ming

Ein Horrorfilm? Tausende Würmer krabbeln auf uns zu! »Nature Nanotechnology« berichtet von Fadenwürmern (Nematoden), die mit magnetischen Nanopartikeln ferngesteuert werden können. Die sechs Nanometer (6 Milliardstel Meter) kleinen Partikel bestehen aus einer Verbindung von Eisen, Mangan und Sauerstoff und reagieren auf ein Magnetfeld, in dem sie sich erwärmen. Außerdem lagern sie sich nur an bestimmte Proteine in einer Zellmembran an.

Genau diese Kombination von Eigenschaften machen die von einem Forscherteam der Universität von Buffalo um Arnd Pralle entwickelten Nanopartikel zukünftig zu einem idealen Werkzeug der Medizin, aber auch der Nanotechnologie. Denn durch ihre Fähigkeit, gezielt bestimmte Gewebe und Zellkomponenten aufzusuchen, wirken die Partikel wie winzige Nanosonden.

Auf Kommando, nur durch ein äußeres Magnetfeld angeregt, lassen sie sich auf 34 °C erhitzen und können an ihrem Wirkort sowohl stimulierend als auch stören...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.