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Irreale Rentendebatte

Studie: Grundlage für höheres Rentenalter fehlt derzeit noch

  • Von Grit Gernhardt
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Für den diesjährigen, groß angekündigten »heißen Herbst« haben sich die Gewerkschaften neben der Leiharbeit die Rente mit 67 als Kernthema auserkoren. Und die Debatte scheint nötiger denn je, das zeigt auch der kürzlich veröffentlichte »Deutsche Alterssurvey«.

Was ihre Altersversorgung angeht, werden die Deutschen immer unsicherer – unterstützt durch die Politik. Der Boom privater Zusatzrentenversicherungen und die steigende Angst vor einem nicht abgesicherten »Leben nach der Arbeit« zeigen das deutlich. So gab im »Alterssurvey«, einer Studie im Auftrag der Regierung, fast jeder Dritte an, er habe Angst davor, dass sein Lebensstandard im Alter deutlich sinken werde. Die Zahl derer, die ihrer Rentenzeit mit wachsender Unsicherheit entgegensehen, wächst demnach stetig, besonders bei jenen, die nicht zu den Gutverdienenden gehören.

Verstärkt werden die Befürchtungen durch die 2007 beschlossene Rente mit 67. Die Entscheidung der damaligen Großen Koalition wird deshalb von vielen Seiten abgelehnt. Eine Umfrage des »Stern« zeigte kürzlich, dass die meisten Deutschen ein höheres Renteneintrittsalter als Schritt in die falsche Richtung werten: Nur 7 Prozent plädierten für einen Renteneintritt ...


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