»Einheit gut, Vereinheitlichung schlecht«

In Berlin wird eine UKW-Frequenz frei, nichtkommerzielle Szene erhält nur minderwertige Welle

»Einheit ist ein Ideal – und wir sind Idealisten.« Es klingt wie eine Floskel, wenn Paul Motikat von der Gruppe Radiopiloten über das inhaltliche Konzept des Radioprojekts spricht, das neuerdings und noch bis 3. Oktober auf der für temporäre Radios vorbehaltenen Frequenz 99,1 Mhz rund um die Uhr sendet. Doch hinter »Radio Einheit« steht mehr. Mit seinem Namen bezieht es sich vor allem auf den vor 20 Jahren vollzogenen Prozess der Vereinigung von BRD und DDR – ein temporäres Format muss nämlich einen aktuellen Bezug haben. Die beiden anderen Bezugspunkte sind zur Zeit laufende Kulturhighlights: die Somnambule, ein Festival zu Stummfilm-Themen, und das Internationale Literaturfestival.

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