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Swinger im Jagdschloss

Historiker hat pikante Details zum Sexleben der Hohenzollern enthüllt

  • Von Haiko Prengel, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Im Berliner Jagdschloss Grunewald fielen im Januar 1891 alle Hüllen: Die Kaiserliche Hofgesellschaft feierte eine wilde Gruppensex-Party, die bald einen Polit-Skandal auslöste.

Ob Kurfürst oder König: Zum Jagen ging man ins Jagdschloss Grunewald, das war über Jahrhunderte so. Fast alle preußischen Herrscher ritten von dort zur Sauhatz oder Parforcejagd nach Hirschen aus. Kaum bekannt war bislang, dass das älteste noch erhaltene Berliner Schloss der feinen Hofgesellschaft auch als Swingerklub diente: in der prüden Zeit unter Kaiser Wilhelm II.

In seinem Buch »Skandal im Jagdschloss Grunewald« enthüllt der Historiker Wolfgang Wippermann jetzt das Treiben in dem Renaissance-Bau mit seinen schweren Folgen. Die wilde »Sex-Party« des Hochadels wuchs sich nämlich bald zu einer handfesten politischen Affäre aus, in die sich der deutsche Kaiser höchst persönlich einzugreifen genötigt sah.

Alles begann im Januar 1891 nach einer harmlosen Schlittenf...


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