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Schlammschlacht im braunen Sumpf

Fusion zwischen NPD und DVU ist äußerst vage und intern heftig umstritten

  • Von Carsten Hübner
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der DVU-Bundesvorstand hat sich auf seiner letzten Sitzung in Bitterfeld für ein Zusammengehen mit der NPD ausgesprochen. Im November sollen Parteitage über das neue Projekt entscheiden. Doch in beiden Organisationen ist das Vorhaben umstritten.

Das Chaos in der Führung der »Deutschen Volksunion« (DVU) scheint komplett zu sein. Nachdem ihr Vorsitzender Matthias Faust am Samstag die Meldung »DVU-Bundesvorstand hat Entwurf des Verschmelzungsvertrages beschlossen« durch die Republik getwittert hatte, hieß es nur einen Tag später auf der inoffiziellen Internetseite der DVU-Landesverbände Niedersachsen und Schleswig-Holstein, Faust sei »zur Zeit weder Mitglied noch PV (Parteivorsitzender – C.H.) der DVU«. Die Entscheidung sei deshalb nichtig.

»Er hat nicht das Recht, im Namen der Partei zu sprechen oder irgendwelche Abkommen zu treffen und diese im Namen der DVU zu unterzeichnen. Jeder der wenigen BUVO-Mitglieder, die ihn weiterhin als Bundesvorsitzenden akzeptieren und gemeinsam mit ihm Beschlüsse fassen, machen sich der Beihilfe schuldig«, so die aufgebrachten Kameraden.

Viel Arbeit für Schiedsgerichte

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